Querschnitts- und VDV-Projekte

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Die Teilprojekte
Querschnitts- und VDV-Projekte

Im Projekt „Querschnitts- und VDV-Projekte“ beschreibt die ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW landesweite Prozesse für eine grundlegende strategische Neuausrichtung von Information, Kommunikation und Vertrieb. Dafür werden Teilprojekte zum Ausbau der digitalen Infrastruktur, zur Umsetzung betreiberneutraler Services oder auch zu Datenschutz und Daten-Governance initiiert und koordiniert.

Nachfolgend sind die einzelnen Teilprojekte im Projekt „Querschnitt- und VDV-Projekte“ detailliert beschrieben. Die Teilprojekte sind laufend nummeriert. Aufgrund der Tatsache, dass einige Teilprojekte bereits abgeschlossen beziehungsweise noch nicht gestartet sind oder zusammengelegt wurden, gestaltet sich die Nummerierung teilweise nicht stringent und vollumfassend. Bei offenen Fragen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

 

0.3

Koordination der Entwicklung von On-Demand Verkehren (Ridepooling)


HINTERGRUND:

Der Auf- und Ausbau von Ridepooling-Projekten in NRW nimmt zu. Es findet allerdings wenig projektübergreifender Austausch oder Systematisierung zu der neuen digitalen Bedienungsform statt. Diese Maßnahme soll im Sinne der ÖPNV-Nutzer eine strukturierte Umsetzung fördern und Barrieren abbauen. Die übergeordneten Ziele der Maßnahme beziehen sich auf folgende Aspekte: 

  • Analyse, Kategorisierung und Harmonisierung der Entwicklungen im Rahmen der ÖPNV Offensive 
  • Gemeinsame Ausgestaltung von Rahmenbedingungen und Richtlinien zur barrierefreien Nutzung in NRW 
  • Zusammenführung von Daten in den gemeinsamen Auskunftssystemen in NRW 

Um die übergeordneten Ziele zu erreichen, gibt es derzeit zwei konkrete Projekte:

  1. Vom Verkehrsministerium NRW läuft ein Landeswettbewerb mit dem Titel: "mobil.nrw - Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum". Neben Projekten aus den Bereichen E- Bike-Sharing und Car-Sharing wurden vermehrt Projekte aus dem Bereich Ridepooling-Systeme eingereicht.
  2. Weiterhin soll eine Potenzialanalyse für den Einsatz von Ridepooling-Systemen im Ruhrgebiet durchgeführt werden, um u.a. geeignete Bedienzeiten und Räume zu untersuchen und verkehrliche sowie wirtschaftliche Kennzahlen für diese Gebiete zu ermitteln.

MEILENSTEINE:

  1. Abstimmung einer Vorgehensweise für eine Potenzialanalyse Ridepooling im Ruhrgebiet als Beitrag zur Ruhrkonferenz
  2. Durchführung Landeswettbewerb "mobil.nrw - Modellvorhaben innovativer ÖPNV im ländlichen Raum"
  3. Vorbereitung eines Ausschreibungsverfahrens für die Potenzialanalyse Ridepooling
  4. Begutachtung der eingereichten Konzepte des Landeswettbewerbs
  5. Start der ersten Modellvorhaben des Landeswettbewerbs
  6. Bewilligung Förderantrag und Ausschreibung der Potenzialanalyse Ridepooling im EU-Amtsblatt (4. Quartal.2020)
  7. Bewilligung der eingereichten Förderanträge des Landeswettbewerbs (4. Quartal 2020)
  8. Beginn der Gesamtevaluation der Modellvorhaben des Landeswettbewerbs (1. Quartal 2021)
  9. Start der Potenzialanalyse Ridepooling (2. Quartal 2021)
  10. Präsentation der Ergebnisse der Potenzialanalyse und der abgeleiteten Handlungsempfehlungen (1.Quartal 2022)
  11. Abschluss aller Modellvorhaben und Vorstellung der Ergebnisse des Landeswettbewerbs (2023/24)

 


Zuständig:

Lenkungskreis ÖPNV Digitalisierungsoffensive NRW

Fortschritt:

Status:

Läuft nach Plan

Foto: © VRR